63. Tag Lacanau-Ocean - Le Cap-Ferret 45 + 15km

Unsere Reise ging heute weiter in der phantastischen Dünenlandschaft der Côte d'Argent. Wir genossen jeden Meter in den Pinienwäldern unter strahlend blauem Himmel. In Le Cap-Ferret angekommen machten wir uns schnurstracks auf den Weg an den Strand. Einmal mehr waren wir sehr beeindruckt von der Ausdehnung des Strandes, Sand und Dünen, so weit das Auge reichte. Wir hatten vor im Sand bis zum südlichsten Punkt des Caps zu spazieren und dort in einem schönen Kaffe an der Promenade des Ortes Kaffee und Kuchen zu geniessen. So wanderten wir los und erfreuten uns an dieser wunderschönen Landschaft, bestaunten die mit Graffiti kunstvoll verzierten Bunker des Atlantikwalls, sahen hinüber zur grössten Wanderdüne Europas (Dune du Pilat) und merkten gar nicht, dass wir plötzlich in verbotenem Gelände unterwegs waren. Da stand doch plötzlich ein Wächter mit einem grossen Hund vor uns. Pardon! Pardon! Wir kehrten schnell um und mussten 1.5 Kilometer zurück durch den weichen Sand stapfen. Da sahen wir dann auch das Schild, das uns verboten hätte in diese Richtung zu gehen. Nun gut, wir folgten den Wegweisern über die Düne zurück ins Dorf und freuten uns schon auf den Kaffee und etwas Süsses. Doch weit gefehlt. Wir hatten nur vom Kartenstudium eine völlig falsche Vorstellung von diesem Dorf.  Weil die Hotels so teuer waren, haben wir mit stattlichen Häusern und Strandpromenaden gerechnet. Doch davon keine Spur, wir fanden viele einzelne Häuser unter den Pinien verteilt mit mehr oder weniger gepflegten Gärten vor. Trottoirs hatte es keine, wir mussten auf den Strassen gehen und froh sein, dass es überhaupt einen Laden gab um das Nachtessen zu kaufen.

Pic-nic Platz auf der Düne 

"Le petit train", der die bequemen Leute von der Fährstation im Osten des Dorfes in den Westen an den sehenswerten Strand führt


Sand (flach und fein, wie gegossen) und Meer

Blick auf die "Dune du Pilat"