24. Tag Oostende - Dunkerque 55km

Die breite Strandpromenade von Oostende leuchtete heute Morgen im Sonnenlicht, wunderbares Wetter um mit dem Fahrrad der Nordseeküste entlang zu fahren, wäre da nicht der nervige und starke Wind gewesen, der uns den ganzen Tag entgegengeblasen hat. Die herrliche Kulisse des Meeres mit dem breiten Sandstrand konnten wir überhaupt nicht geniessen, weil wir an einer exponierten Stelle vom Sand im wahrsten Sinne des Wortes "sandgestrahlt" wurden. Als wir in der nächsten Kleinstadt wieder die gleiche Szenerie mit Hochhäusern in der ersten Reihe vorfanden, zogen wir es vor in der zweiten Reihe durch die Stadt zu fahren. Erstens waren wir dadurch etwas vom Wind geschützt und das Stadt- bzw. Ortsbild gefiel uns einfach besser. In Nieuwpoort kamen wir in eine Innenstadt mit "normalgrossen" Bachsteinhäusern und wir dachten schon, dass es das mit den Hochhäusern an der Strandpromenade jetzt gewesen sei. Weit gefehlt!

Ich der nächsten Stadt ging es weiter mit einem grossen Markt und noch mehr Menschen auf den Strassen. Also die Küste von Belgien ist eine 58 Kilometer lange Strandpromenade, Flaniermeile mit Hochhäuser (bis 12 Stockwerke) und wird noch von ein paar Hektaren Dünenlandschaften durchbrochen. Den einen gefällts, wir hingegen waren froh am Nachmittag die französische Grenze passiert zu haben. Wir fuhren weiter Richtung Dunkerque (sie werden Dünkirchen kennen), der geschichtsträchtige Ort(1. und 2. WK) mit rund 90 000 Einwohnern.

Appartementhaus mit 420 Wohnungen! Ein Wahnsinn!

So entstehen Sanddünen, wenn der Wind ziemlich stark weht und den Sand weiter bläst


Höchste Erhebung in Dünenlandschaft zwischen zwei Städten

Das waren noch Zeiten als die Häuser am Strand noch eine ansehnliche Höhe hatten. Diese Zeiten sind wohl vorbei-Häuser leer