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282. Tag: Montijo - Alange, 45km, 33° und heiss

Wir fahren heute morgen bei kühlen 18° etwa um 9.30 Uhr los und befinden uns bald auf einer Nebenstrasse, wo wenig Verkehr herrscht. Unser Weg führt uns zum x-ten Mal über den Rio Guadiana. Wir fahren über eine kleine Staustufe und erblicken auf der rechten Seite einen schönen Flussverlauf mit wilden Flussauen. Alles ist saftig grün und niemand würde hier an die Extremadura denken.

Wir überqueren die Autobahn und kommen bald auf eine Anhöhe. Die Strasse führt parallel an einem Hügelzug nach und wir haben eine gute Aussicht auf die vielen Olivenplantagen. In Calamonte suchen wir einen schattigen Platz im Dorf, wo wir unsere Früchte essen können. Wir finden einen kleinen Park mit diesem extravaganten Dorfbrunnen, der sogar läuft.

Danach fahren wir ein Stück neben der Autopista, bis wir nach Alange abzweigen können. Es folgt ein schnurgerades Stück bis wir den Stausee sehen. 

Noch zwei Kurven und wir rasen runter zum Staudamm des "Embalse de Alange". Trotz der grossen Hitze kommen wir gut voran und finden direkt nach der Staumauer ein schattiges Plätzchen, wo wir unser Mittagessen einnehmen können.

Zur Zeit ist es in unserer Region Extremadura aussergewöhnlich heiss. Die Temperaturen klettern fast jeden Tag auf etwa 35° Celsius, da kann man nur den Schatten suchen. 

Es hat schon lange nicht mehr so richtig geregnet und das Wasser wird knapp. In Katalonien und Andalusien wird es diesbezüglich grosse Probleme geben, so steht es bereits in den Medien. Wenn wir den Wasserstand des Stausees betrachten, denken wir, dass hier das Problem noch nicht so gross ist. Vor allem nicht, wenn wir sehen, wie viel Wasser für unnötiges verbraucht wird. 

Wir beziehen in Alange in einem gepflegten Gästehaus mit wunderschönem Innenhof ein einfaches Zimmer und dürfen am Nachmittag sogar das Aussenbad in der römischen Therme benützen.

Eine traumhafter Park wartet auf uns. Wir verbringen die Zeit bis um 21.00 Uhr im Park und im nahegelegenen Restaurant beim Apero.

Wir geniessen die Ruhe und das kühle Nass im Römerbad. 

Um 21 Uhr sitzen wir im Speisesaal und bekommen im 10Minutentakt das Essen serviert. Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Das Essen ist typisch und gut, es geht einfach alles etwas zu schnell.