Heute möchten wir gerne einen Ausflug zum Porto Conte, einer sehr spektakulären Gegend mit hohen Klippen und idyllischen Buchten, machen. Doch entgegen der Wetterprognose beginnt es schon nach einer Viertelstunde heftig zu regnen und wir stehen in einem Buswartehäuschen unter. Es geht nicht lange und wir bekommen Gesellschaft von einem Jogger, einem anderen Biker und einem Passant mit einer Bierdose in der Hand. Der Regenschauer ist kurz aber heftig und einige Sekunden lang hagelt es sogar.
Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen und wir wagen die Weiterfahrt, obwohl rundherum grosse, schwarze Wolkentürme zu sehen sind. Der gute Veloweg führt entlang einer langen Lagune, mit Namen „ Stagno di Calich“. Neben dem Fahrradweg gibt es noch einen schönen Wanderweg, der sich in einem schmalen Pinienwaldstreifen dem Ufer entlang schlängelt.
Kurz vor Fertilia überqueren wir den Meeresarm über einen neuen Fussgängersteig und sehen die Überreste einer alten Römerbrücke.
Das Dorf Fertilia wurde in der Nachkriegszeit im faschistischen Stil gebaut, leider ist vieles verlassen und heruntergekommen.
Der grosse Platz am Meer, Piazza San Marco, ist aber schön gepflegt und bietet Platz und Raum für eine Zwischenverpflegung, Apfel und Birne.
Eigentlich wollten wir weiter fahren bis zum Porto Conte, doch wir entscheiden uns bei dieser unsicheren Wetterlage umzukehren.
Die Entscheidung ist die einzig richtige, denn am Nachmittag überqueren noch weitere Schauer die Gegend.
