· 

53. Tag: Santa Teresa Gallura - Badesi, 50km, 680Höhenmeter, teilweise sonnig, 18°

Die ersten Kilometer auf der Küstenstrasse stehen an. Es lässt sich gut an, es hat wenig Verkehr, wir haben sogar Rückenwind-nur das Wetter spielt im Moment nicht so mit.

Wir sind positiv überrascht und geniessen die Fahrt durch die fast unberührte Natur. Die Strassenbeläge sind sosolala, manchmal sehr schlecht, manchmal super und neu. Es hat wenig Verkehr und die Steigungen der kurvigen Strasse über die Hügel sind human, aber trotzdem streng. 

Die Strassenränder sind ungepflegt, teilweise von Wildschweinen durchpflügt und die Wasserabläufe überwachsen oder verstopft. Beim nächsten Starkregenereignis ist Hochwasser auf der Strasse vorprogrammiert. Die Wasserrinnen müssten dringend gereinigt werden, denn in der Nähe am Strand befindet sich ein grosser Campingplatz.

Leider auch an den Strassen von Sardinien sehen wir viel illegal entsorgten Müll. Bei Ausstellplätzen einfach hinter die Leitplanken geworfen! Für uns einfach unbegreiflich und dumm!

Die letzen Kilometer steigen an und wir haben eine wunderbare Sicht auf die rote Granitküste.

Auf einer kurvigen, gut ausgebauten Bergstrasse(3-fache Leitplanke) sausen wir unserem heutigen Ziel, Badesi, entgegen.

Eine grosse Ebene mit rund 15km Sandstrand tut sich auf. Hinter den Hügeln am Ende der Bucht befindet sich unser morgiges Ziel, das 50km entfernte Porto Torres.

In Badesi, im Hotel Marina, kommen wir für eine Nacht unter. Es ist ein authentisches Haus mit Restaurant und Bar, wo sich am Abend unzählige ältere Männer versammeln, Prosecco trinken und Karten spielen. 

Wir geniessen in der Gaststube ebenfalls einen Apero und schauen gespannt dem interessanten Treiben zu. Auch so lernt man eine fremde Kultur kennen.

Am Abend geniessen wir dieses feine Essen, das auch hier seinen Preis hat.