141. Tag Luz - Lagos 10km

Heute wechselten wir eigentlich nur das Haus, von einer Hotelanlage in die nächste. Während der Weihnachtstage nicht zu viel Fahrrad fahren ist unser Ziel, denn das Verkehrsaufkommen ist gross und in Portugal wird nicht so anständig gefahren, wie in anderen Ländern. Wir nutzten die Zeit heute noch um die vielen kleinen Sandstrände zwischen den bizarren Felsformationen der Klippen zu bestaunen. Einmal unten am Sandstrand angekommen, konnte man alles auf Meereshöhe zwischen den Felsen durch, oder sogar durch Felsentore, dem Meer entlang bis zum Hafen von Lagos. Von hier aus unternahm Heinrich der Seefahrer seine ersten Erkundungsfahrten Richtung Westafrika. Die Stadt mit ca. 35000 Einwohnern ist recht überbaut und weist einige Ruinen! auf. Woran denken Sie jetzt, wenn sie Ruinen hören?

 

Sie denken sicher an solche Bauruinen, oder? Sie werden es nicht glauben, aber auf unserer KartenApp sind solche riesigen, unfertigen, seit Jahren herumstehenden Rohbauten, als Ruinen gekennzeichnet. Wir staunten recht, als wir das auf der Karte sahen. Und davon gibt es in Lagos etwa vier!

Zauberhaft, sieht aus wie eine Märchenwelt.


Wenn man hinuntersteigt sieht es dann so aus. Sehr interessant war, dass wir seit langem wieder einmal viele, verschieden grosse Muscheln fanden. An den letzten Stränden hatten wir immer nur den saubersten und feinsten Sand vorgefunden.

Ein ganzes Labyrinth ist im Laufe von Jahrmillionen entstanden.  Wenn man Lust hat, kann man Bootsausflüge machen und diese Buchten, Höhlen und Tunnels befahren.


Mehr zu Lagos, seiner Umgebung und seiner Geschichte erfahren sie am Weihnachtstag. Es wäre schön, wenn sie wieder reinschauen. Bis bald und vielen Dank für ihr Interesse.

Wir wünschen ihnen weiterhin eine besinnliche und friedliche Weihnachtszeit und geniessen sie die Zeit mit ihrer Familie.

Angelika & Peter