131. Tag Porto Covo - Vila Nova de Milfontes 25km

Es ist wieder einmal wie im Paradies, wir geniessen es in vollen Zügen der Küste Südwestportugals entlang zu fahren. Das Wetter spielt mit, die Landschaft ist flach, die Strassen sind viel besser als auch schon, der Verkehr hat nachgelassen, es liegt erstaunlich wenig Abfall herum und die Natur sah heute auch so aus. Und als wir am Nachmittag über die Dünen zum felsigen Strand wanderten, schwebten wir sogar eine Zeit lang auf Wolke sieben.

Wiesen, Wege und Meer, so haben wir es gern, da nehmen wir auch einmal in Kauf, dass der Weg holperig ist.

Saftige Wiesen und landwirtschaftliche Nutzflächen, soweit das Auge reicht.


Pinienbäume in Reih und Glied, irgendwo her müssen die Pinienkerne für die feinen Pestospaghetti ja kommen.

Ein Sandstrand, der mit Millionen von verschieden grossen,  "Kieselsteinen" belegt ist, sieht nicht nur sehr speziell aus, er ist es auch!


Dann haben wir noch ganz eigenartige Erosionsformen an diesem Strand entdeckt. Eine Kalksteinsschicht von oben verwittert wie ein Karrenfeld in einer Karstlandschaft-mit dem Unterschied, dass es mit den runden Steinen, dem Wasser und dem Sand im Laufe von vielen Jahrhunderttausenden wie bei "Gletschermühlen" zylinderförmige Hohlräume gegeben hat. Sieht phantastisch aus, wir konnten uns fast nicht sattsehen!

Das "neue Dorf mit den tausend Quellen" hat nicht nur einige wunderschöne Strände zu bieten, sondern auch noch eine Festung und ein sehr gepflegtes Innenstädtchen mit weissblau gestrichenen Häusern.