128. Tag Sesimbra - Setubal 30km + 400Höhenmeter

Wie gestern schon erwähnt muss man 200 Höhenmeter überwinden, wenn man die Stadt verlässt. Der Himmel war  bedeckt, es war deshalb recht mild und wir schwitzten stark, als wir die 18% Steigung bewältigen mussten, denn absteigen  gilt nicht, ausser die Räder drehen durch oder das Vorderrad hebt ab! Wir sahen auch auf dieser Seite einige "Bausünden" und fragten uns, wie man hier bei dieser Steilheit überhaupt bauen konnte. Irgendwann wurde es dann flacher und wir fuhren bei sehr wenig Verkehr über Land, sahen nur noch Wald, Pinienplantagen, eingezäunte Flächen mit grossen Eingangstoren und einzelne Kühe. Wir genossen es sehr einmal "wirklich auf dem Land" und bei so wenig Verkehr zu fahren, da störte es uns auch nicht, dass die Strasse plötzlich, wie teilweise in Namibia, unbefestigt war.

In Santander haben wir einmal gedacht, es könne nicht mehr steiler werden ! In Sesimbra schon!

Und dann bauten sie auch noch in so steile Hänge!


 Plötzlich fuhren wir auf einer Sand/Kies-Piste, wie im Sommer in Afrika...

... durch ein geschütztes Waldgebiet ...


... eine traumhafte Passstrasse hoch und konnten von da oben eine Bilderbuchaussicht geniessen.

Mittlerweile wieder auf Asphalt ging es dann von 260M. ü. M. runter Richtung Setubal ...


...dieser Küste mit dem paradiesischen "Südseestrand" entlang...

... in den Fischerhafen von  Setubal, wo ich gerade sah, wie ein älterer Hobbyfischer einen Octopus herauszog.