119. Tag Nazaré - Caldas da Rainha 40km + 300Höhenmeter

Die Landschaft hat sich verändert. Parallel zur Atlantikküste verlaufen einige Hügelketten, die so um 100Meter hoch sind. Die erste Hügelkette beginnt nach dem Hafen von Nazaré und endet in Sao Martinho do Porto. Im Laufe von Jahrmillionen hat wohl die Meeresbrandung eine etwa 200m breite  Atlantikpforte auserodiert und eine Lagune gebildet. Wir fuhren um die Lagune herum und hinauf auf den nächsten Hügelzug, der in Foz do Arelho endet. Den Weg säumen ganz viele alte Mühlen, die teilweise als Wohnraum umfunktioniert worden sind. Wir fuhren durch Feriensiedlungen, Bauerndörfer und Villenquartiere, es scheint, dass in Portugal alles nebeneinander Platz hat. Also die pompöseste Villa direkt neben der schäbigen, kleinen Bauernhausbaracke oder dem Abbruchhaus mit der Müllhalde. Andere Länder-andere Sitten.

Die Aussicht vom 2. Hügel auf  Foz do Arelho ist erwähnenswert. Auch hier hat das Meer eine riesige Lagune(Lagune von Obidos) gebildet. Der Einschnitt ist viel breiter als in Sao Martinho und es ist von sehr viel Sand die Rede. Es sieht jedenfalls sehr imposant aus. Die Fischerei und die Algengewinnung sind in der Lagune traditionell von grosser Bedeutung. Als wir am Abend noch einen kleinen Spaziergang in der Innenstadt von Caldas da Rainha machten, kamen wir noch in den Genuss der Erleuchtung der diversen Weihnachtsbeleuchtungen. Die Portugiesen lieben es!

Ein letzter Blick auf die Stadt Nazaré, bevor es dann weiterging.

Eine von diversen Mühlen als Wohnraum umgestaltet.


Blick über Sao Martinho do Porto hinaus zur Atlantikpforte.

Atlantikporte vom Strand aus.


Die Lagune von Foz do Arelho

1. Advent in Caldas da Rainha