81. Tag Noja - Santander 35km + 200 Höhenmeter

Schön, dass sie wieder in unseren Blog schauen und interessiert sind, was wir so erleben. Wir haben heute gesehen, dass Spanier auch in die Breite bauen können, wenn sie den Platz dafür haben. Wir fuhren über landwirtschaftliches Gebiet, das etwas flacher ist als die Gegenden der letzten Tage. Es begann heute auch wieder mit einem "Pässchen" (160 Höhenmeter), dann wurde es aber flacher und weiter. In den Dörfern werden viele neue Einfamilienhaussiedlungen gebaut und die Bauern haben grosse Felder, die sie zu bepflanzen haben und viele Kühe, die sie füttern müssen.

Es war heute noch einmal richtig warm und wir fuhren wie immer in den letzten 80 Tagen in kurzen Hosen und Leibchen. Trotzdem schwitzte ich noch einmal richtig-doch es lohnt sich immer! An der höchsten Stelle angekommen, wurden wir mit einer traumhaften Aussicht auf die Bucht um Santander belohnt. Da sahen wir auch noch Klippen, die wir unbedingt sehen wollten. Wir haben auf unserer Reise ja schon viele Buchten und Klippen gesehen, aber diese heute!! Eine Bucht für einmal nicht mit hohen Stadthäusern umgeben, sondern mit ca. 50 Meter hohen Klippen. Heute nahmen wir es etwas gemütlicher und bestiegen am frühen Nachmittag mit einigen Santiago de Compostela Pilgern (unsere Routen sind im Moment oft gleich) in Pedrena eine Fähre, die uns in den Hafen von Santander führte. Dort werden wir drei Tage bleiben und einmal schauen, was das Wetter in nächster Zeit so macht. Zum ersten Mal ist eine längere Schlechtwetterperiode angesagt (Kälte und Schnee auch hier!)-abwarten und Tee trinken!

 

Sonnenaufgang am Strand von Nora (Bei Ebbe sieht man viele Steine aus dem Meer herausragen-das macht den Strand sehr speziell)

 

Blick durch eine Schneise im Eukalyptuswald Richtung Meer. Für die Zellstoffindustrie hat man in den 70er Jahren sehr viel Eukalyptus-und Pinienbäume gepflanzt.


Die Belohnung für den schweisstreibenden Aufstieg-der Blick von der Anhöhe (Pässchen) hinunter in die Ebene um Santander. (offizieller Wegweiser für die Pilger)

Auch für die Surfer ein absoluter Traum


Ich wollte natürlich die ganze "Doppelbucht" sehen und bin dafür noch ein paar Meter in die Höhe gestiegen

Ankunft mit der Fähre in Santander. Hier sahen wir zum ersten Mal eine spanische Flagge!