72. Tag Hendaye - San Sebastian 35km

Ein bisschen wehmütig verliessen wir heute Frankreich über den Grenzfluss Bidassoa und machten uns auf in Spanien die Velowege zu erkunden. Wir sprachen mit den Leuten gerne französisch, aber von jetzt an heisst es "alles auf englisch", weil wir weder spanisch noch baskisch sprechen. Es begann gerade richtig mit einem Pass, dem Jaizkibel, der jeweils bei der Rad Classic von San Sebastian befahren wird und als Bergpreis 1. Kategorie gilt (500 Höhenmeter!). Wir nahmen es gemütlich, kamen aber doch recht ins Schwitzen, denn das zusätzliche Gewicht vom Fahrrad und von den Satteltaschen muss zuerst mal bewegt werden. Es machte uns trotzdem sehr viel Spass weil wir das Gefühl hatten in den Alpen einen Pass zu überqueren. Glockengebimmel (von Schafen und Pferden!) begleitete uns ständig und die Landschaft war  auch sehr ähnlich. Die Aussicht auf den Atlantik war einmal mehr grandios und entschädigte uns für die körperliche Anstrengung, die uns aber gut tat (gutes Herz-Kreislauftraining, das beim normalen Radfahren fehlt).

Unsere erste Herausforderung auf spanischem Gebiet-der Jaizkibel

Darüber haben wir in der Schweiz gerade abgestimmt! In Spanien gibt es das schon.


Dieses Schild erstaunte uns auch-und gefällt uns sehr! Fortschrittliches Spanien

Diese Aussicht ist einfach wunderbar! Die haben wir verdient.


Danach folgte die Abfahrt nach Pasaia, wo wir im gleichnamigen Hafen im wahrsten Sinne des Wortes einige riesige Schrotthaufen sahen. Die Fahrt ins Zentrum von San Sebastian war dann eine wahre Freude, alles auf separaten Fahrradwegen, an Autobahnen und Bahnlinien entlang, durch Vorstädte, vorbei an Spielplätzen und Häuserzeilen, bis zum Strand Zurriola. Morgen erzählen wir ihnen, wie es in der Stadt so aussieht und ob es sich lohnt, einmal nach Donostia zu reisen.

Bravo! Ein Lob an die Stadt San Sebastian! Hier macht Fahrradfahren Spass.

Geschafft!