39. Tag St. Malo

Der heutige Tag war einfach perfekt. Er geht als bisher schönster in unsere Reisegeschichte ein. Die Altstadt von St. Malo ist sehenswert, gepflegt, mit vielen kleinen Boutiquen in den Gassen. Die ganze Innenstadt (intra muros) ist von einer mächtigen Wehrmauer umgeben. Auf dieser Festungsmauer ist ein schöner Spazierweg angelegt, den sehr viele Besucher der Stadt begehen. Wir erlebten die Gezeiten einmal hautnah, von Niedrigwasser (Ebbe) bis Hochwasser (Flut), was sehr interessant war. Am Morgen konnten wir bei Ebbe zwei der drei vorgelagerten Inseln zu Fuss erreichen und am Nachmittag bis 19.08 Uhr von der mächtigen Wehrmauer aus beobachten wie das Wasser stieg und stieg. Es dürften schon diese rund 10 Meter gewesen sein! Jetzt glaub ich es und weiss auch wie alles abläuft. In der Zwischenzeit (es geht ja immer 6h25min von Ebbe zur Flut usw.) assen wir im Hotel Restaurant Chateaubriand ein Chateaubriand (rosagebratenes, sehr zartes Rindfleisch) und tranken Rotwein aus der Gegend. Ach, war das himmlisch! Zum Dessert probierten wir eine Bretonische Spezialität, die in einer Gasse in einer Schauküche gerade produziert wurde. Le Kougin Amann breton.  Wir haben eine "aux Pommes fraîches" probiert, war die lecker!

Die Mauern des Schwimmbeckens mit dem Begrenzungszaun und dem Sprungturm (3m und 5m) sieht man gerade noch ....

... und nach einer gewissen Zeit sieht man nur noch einen kleinen Teil des Sprungturms! Und das Wasser steigt immer noch.


Das Essen im Hotel Restaurant "Le Chateaubriand"war herausragend, hat aber unser Tagesbudget massiv überschritten-die nächsten Abendessen müssen wir halt wieder im Supermarkt einkaufen und im Hotelzimmer essen!

So sieht das feine Gebäck mit dem Namen "Le Kougin Amann" aus