28. Tag Montreuil - Treport 75km

Heute machte uns das Radfahren richtig Spass. Die Sonne schien den ganzen Tag (leider vergassen wir uns nach 5 Tagen mit bedecktem Himmel einzucrèmen) und es war windstill. Wer glaubt denn sowas, das gibt es also auch am Meer! Wir fuhren 6Stunden über Land, durch verschlafende Bauerndörfer und an Mais-, Kartoffel- und Rübenfeldern vorbei. Spezielle Radwege, so wie in Deutschland und in den Niederlanden, haben wir noch nicht so viele gesehen. Schöne Plätzchen, Sitzbänke für eine kleine Rast-Fehlanzeige! Naja, so ist es halt einmal. die Franzosen brauchen ihr Geld für was anderes. Vielleicht um Kirchen zu renovieren? Wir fuhren dem Meer entgegen, bis wir am Rand einer 100Meter hohen Klippe standen. Das war ein grandioser Ausblick auf das Meer und die Ortschaften Treport und Mars-les-Bains. Nachdem wir diese zauberhafte Aussicht auf das türkisfarbene Meer genossen hatten, pedalten wir nach Mers-les-Bains, mischten uns unter die vielen Touristen und legten uns noch ein bisschen an den "Steinchen"-Strand in die warme Sonne.

Da hat aber jemand gearbeitet. Wir sahen sehr viele solcher Rundballendepots, und alle genau gleich aufgeschichtet.

Dann plötzlich standen wir auf der 100Meter hohen Klippe und staunten über die grandiose Aussicht


Blick von der Klippe auf Mars-les-Bains und Treport

Blick von der Strandpromenade Mars-les-Bains zurück, hoch auf die Klippe


Mers-les-Bains mit seinen wunderschön, konstruierten und bemalten Stadthäusern an der Promenade

Für die noblen Badegäste haben sie in Treport sogar eine Standseilbahn gebaut, um bequem auf die Klippe zu kommen